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Der Name Wiggers und Herkunft

Wigger 1157 Brandenburg Bischof Casperotus 1465 Nordenberg Kelmayer und Richter Wernheurs 1480 Kreis Freiburg Kanzelredner Vorname Wîgheri. Wigger Seit dem ausgehenden XIII Jahrhundert, ab Karl IV. (1346-1378), haben die Kaiser Wappen verliehen, ohne die Begünstigten in den Adelsstand zu erheben. Im XV Jahrhundert haben sie den Pfalzgrafen mit der Wappenvergabe betraut, der seitdem auch Bürgerfamilien Wappen gewährte.

Der Name Wiggers leitet sich von dem männlichen Vornamen „Wigger“ ab.

Der erste Wiggers, der eindeutig als Vorfahre identifiziert werden konnte ist Dietrich Wiggers, der, wahrscheinlich um 1700 geboren, von  1727 – 1759 in Rodewald als Eigentümer des Hofes Mittlere Bauernschaft Nr. 35 (Kugels) genannt ist. Er besitzt 1756: 6 Morgen Land, 1 Magd, und 3 Kühe. Bereits 4 Jahre später hat sich sein Besitz verringert. Er besitzt nur noch 4 Morgen Land und 2 Kühe.

Dietrichs Herkunft ist unbekannt. Wahrscheinlich stammt er aus Brunnenborstel oder auch Sonnenborstel, da es in diesen Orten Höfe mit Namen Wiggers gab.

So werden in einer Musterungsliste vom 20 Juli 1585 die beiden Halbspänner (Halbmeier)

Arndt Wiggers (30 Jahre) (Waffe = Rohr)  aus Sonnenborstel und

Wigger Wigger (18 Jahre) (Waffe = Rohr) aus Brunnenborstel

genannt. Im Jahre 1615 findet sich im Wölper Geldregister der Eintrag:

„Die Menner zum Glaßhoff und Brunnenborstel geben jährlich vor dem unaschen Hau (Holzeinschlag) im Stembker wallt wie folgt:“

Hinrich Wigger 7g 3d (Brunnenborstel)

Eine Bestandsaufnahme der kaiserlichen Truppen nach dem 30jährigen Krieg führte für Brunnenborsteln 1628 u.A. die folgenden Personen auf:

Halbmeier Vilhelm Wigger (†)(Brunnenborstel)

Halbmeier Ludeke Wigger (†)(Brunnenborstel)

Im Jahre 1689 wird in einer Kopfsteuerliste des Fürstentums Calenberg für Wendenborstel genannt:

Heinrich Wiggers *ung. 1636 (53 Jahre; 3 Mg Land, 1,5 Mg Wiesen; 1 Th. 24 Gr.) verheiratet mit Alheid Wickbolts (40 Jahre; 12 Gr.)
Kinder: Gese (26 Jahre; 12 Gr.), Heinrich (22 Jahre.; 1 Th), Ilse ( 6 Jahre.

 

In den Nachbarorten taucht der Name Wiggers in den Urkunden der Zeit noch nicht auf.

 

 

Fast alle Vorfahren von Friedrich Wiggers (1889-1968) waren Landwirte und stammen aus Rodewald bzw. aus den kleinen Dörfern westlich von Rodewald.

 

1756       Dietrich Wiggers (≈ 1710 - ≈ 1793) übernimmt die Kötnerstelle  Rodewald mittlere Bauernschaft, Haus Nr. 35 (Hauptstraße 13). Der Hof wurde bereits 1584 von einem Henneke Duensing bewirtschaftet. Der noch heute gebräuchliche Hofnahme ‚Kugels’ bezieht sich auf zwei Generationen der Familie Kugel, die den Hof zwischen 1653 – 1726 bewirtschafteten.
Als Dietrich den Hof erwirbt, hat er 6 Morgen Ländereien, 3 Kühe und eine Magd. Vier Jahre später besitzt er nur noch 4 Morgen Land und 2 Kühe. Eine Magd lebt auch nicht mehr auf dem Hof.
Dietrich hat zu diesem Zeitpunkt (mindestens) einen 23 jährigen Sohn, Johann Dietrich (d.ä.) , der den Hof erben wird.

Dieser Sohn heiratet Anna Maria Hemme (1750-1823) aus Rodewald vom Hof mittlere Bauernschaft Nr. 30. Johann und Anna bekommen (mindestens) 4 Söhne.
1764 wird der Anerbe Johann Heinrich geboren. Er erbt später die Kötnerstelle und der Hof ‚Kugels’ verbleibt bis zum heutigen Tage im Besitz seiner Nachfahren.

1768 wird ein weiterer Sohn geboren, der später Schuhmacher in Rodewald wird.

1772       wird der dritte Sohn Johann Dietrich (d. j) geboren. Er ist Häusling und Drechsler in Rodewald.

               Ein weiterer Sohn, Johann Christoph, wird 1779 geboren. Er bewirtschaftet später den Halbmeierhof o.B. Nr. 21 in Rodewald und wird zusätzlich Ziegeleibesitzer.

 

1793       Wahrscheinlich stirbt Dietrich Wiggers in diesem Jahr und sein Sohn Johann Dietrich Wiggers (d.ä.) (1733-1806) übernimmt mit 60 Jahren den Hof. Der Landbesitz besteht nun aus 1/8 Morgen Gartenland, 2 Morgen gutem Ackerland, 2 Morgen mittlerem Ackerland und 1 Morgen schlechtem Wiesenland.

1799       am 14 Mai, heiratet sein 26 jähriger Sohn, Johann Dietrich (d.j.) (1772-1849), die ein Jahr ältere Bürgertochter Sophie Charlotte Friederike Brandes aus Gronau.

               Das Ehepaar wird wohl nicht besonders glücklich gewesen sein, denn alle Kinder aus ihrer Ehe sterben leider früh.
Im Jahre 1800 wird ihr erster Sohn im Juli geboren und stirbt bereits im Dezember.
Drei Jahre später wird der zweite Sohn geboren, der dann später kurz vor seinem dritten Geburtstag stirbt.

1806       Johann Dietrich Wiggers (d.ä.) stirbt mit 72 Jahren.
1808 wird der dritte Sohn Johanns und Sophies geboren. Er erhält den Namen Christoph Friederich. Aber auch er wird nicht alt werden. Am Tag nach Weihnachten im Jahr 1835 wird er heiraten, aber schon fünf Jahre später, mit 33 Jahren, sterben.
1810 wird eine Tochter geboren, die jedoch nicht älter als drei Monate wird.
1812 wird eine weitere Tochter geboren, die mit 5 Jahren an Diphterie stirbt.
1821 stirbt Sophie Wiggers, geborene Brandes, mit 50 Jahren. Im Jahr darauf,

 

1822       heiratet der nun 49 jährige Johann (d.j.) die 33 jährige Corporalstochter Anna Catharine Dorothee Gräber aus Rodewald.
Im Jahr darauf wird ihnen ein gesundes Kind, Heinrich Wilhelm (1823 – 1900) geboren. Jedoch verstirbt Anna im Kindbett mit erst 34 Jahren. Wieder ein Jahr später,

 

1824       heiratet Johann (d.j.) erneut. Diesmal die 8 Jahre ältere, bereits 59 jährige Margarethe Dorothee Dangers aus Rodewald. Im darauffolgendem Jahr wird ihnen ein Sohn tot geboren.

               1844 stirbt auch Johanns dritte Frau Margarethe mit fast 80 Jahren.

 

1849       Heinrich Wilhelm Wiggers übernimmt den Beruf seines Vaters und wird Häusling und Drechsler in Rodewald. Im März 1849 heiratet der 25 Jährige die 24 jährige Marie Sophie Dorothee Bartling (Rodewald, o.B. 28), da sie von ihm schwanger ist.

1849       Drei Monate nach der Hochzeit Heinrichs verstirbt sein Vater Johann. In seinem 76 jährigem Leben hat er drei Ehefrauen und sechs Kinder zu Grabe getragen.

 

               Heinrich Wilhelm und Marie Dorothee bekommen insgesamt 5 Kinder. Das erste schon vier Monate nach der Heirat: Heinrich Friedrich Wilhelm. Er heiratet später Caroline Poppe und wird Großkötner in Rodewald o.B. 44.
1851 wird Marie Wilhelmine Wiggers geboren und 1855 Heinrich Wilhelm Carl, der später Schäfer wird. 1858 wird Carl Heinrich Hermann geboren, der jedoch bereits mit 14 Jahren stirbt.

1862       wird Friedrich Ludwig Carl geboren. Er wird Müllergeselle in Rodewald.

1886       heiratet Friedrich L.C. Marie Louise Dorothee Heine aus Hagen. Friedrich ist 24 Jahre alt und Marie-Louise 25. Ihnen werden 4 Kinder geboren.
Im Jahre1886 Anna Dorothee Christine. Sie wird später die zweite Ehefrau von Hermann Wiggers vom Hof ‚Kugels’Rodewald  m.B 35. Hermann ist ihr 3. Cousin 1. Grades. Sie heiratet also wieder auf den Hof ihrer Ur-Urgroßeltern zurück. Anna und Hermann haben keine eigenen Kinder, aber Hermann bringt drei Kinder aus erster Ehe mit.

 

1889       Wird Friedrich Hinrich Wilhelm geboren.

               1892 wird Frieda geboren. 1895 wird ein Mädchen, Dina, tot geboren und 1901 wird schließlich Martha geboren.

 

1922       heiraten Friedrich Hinrich Wilhelm und Gretchen Lührs aus Borstel bei Verden.

1929       stirbt Marie-Louise mit 67 Jahren.

1941       stirbt Friedrich Ludwig Carl mit 79 Jahren.

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Gemeinde Rodewald

Die Gemeinde Rodewald (Kreis Nienburg) hat eine Größe von 60,31 qkm und ca. 2700 Einwohner.


Rodewald grenzt an den Heidekreis, früher Landkreis Soltau-Fallingbostel und die Region Hannover und liegt inselartig in einem Wald-, Weide- und Moorbezirk. Im Norden des Hagenhufendorfes, das mit ca. 14 Kilometern Länge eines der längsten Dörfer Deutschlands ist, hat schon vor seiner Entstehung eine ältere Siedlung namens Almshusen bestanden. Aus diesem Grund wird der nördliche Teil Rodewalds auch "Alt-Rodewald" genannt. Durch die Rodung der Wälder durch die Grafen von Wölpe entstanden Siedlungen, die später Rodewald bildeten, woher auch der Name Rodewald kommt.

Der Erste und Zweite Weltkrieg forderten große Opfer und vor allem der Zweite Weltkrieg hätte wohl noch größere Schäden verursacht, wenn Heinrich Kahle und August Decke nicht bei einem Aufmarsch englischer Truppen gegen Rodewald am weithin sichtbaren Glockenturm der St. Aegidien-Kirche die weiße Fahne der Aufgabe gehisst hätten. Das Kriegerdenkmal in der unteren Bauernschaft und das Ehrenmal vor der St. Aegidien-Kirche gedenken der Opfer der Kriege.

Nach dieser Zeit war Rodewald in drei eigenständige Gemeinden unterteilt: die untere, die mittlere und die obere Bauernschaft. Bis 1970 so eingeteilt, schloss sich das Dorf am 1. Januar zu einer Gemeinde zusammen, deren Gemeindedirektor Heinrich Krage und Bürgermeister Hermann Frerking waren. Als 1974 die Verwaltungsreform kam, wurde Rodewald, das vorher dem Landkreis Neustadt am Rübengebirge angehörte, dem Landkreis Nienburg/Weser zugeteilt. Obwohl Rodewald gut geeignet gewesen wäre, wurde es wegen der Grenzlage nicht als Samtgemeinde gewählt. Es bildete zusammen mit Stöckse, Steimbke und Linsburg die Samtgemeinde Steimbke.

Eine der größten Veranstaltungen ist der jährliche Rodewalder Jahrmarkt. Früher war er als Freimarkt bekannt, was bedeutet, dass jeder, der eine Standgebühr bezahlte, frei mit seinen Waren, wie zum Beispiel Honig, Pfeffer oder Safran, handeln konnte. Bis 1959 ein Tierseuchengesetz vorschrieb, über jedes Stück Vieh ein Gesundheitszeugnis zu erstellen, war auch der Viehhandel auf dem Markt vertreten. Ebenso wird der Rodewalder Jahrmarkt heute noch als Heiratsmarkt bezeichnet, da sich schon viele Paare hier gefunden haben sollen. Heute ist es hauptsächlich eine Vergnügungsveranstaltung mit Fahrgeschäften, Zuckerwatte und vielem mehr.

Früher hatte Rodewald fünf Mahlanlagen, von denen aber bis heute nur die Ahrbecker-Windmühle erhalten blieb. Auch eine Molkerei war an der Alten Celler Heerstraße vorhanden, zu der die Milchwagen von weit her kamen. Der Betrieb wurde aber eingestellt.

Die Geschichte des "Würgers vom Lichtenmoor", der am 27. August 1948 vom Bauern Gaatz erlegt wurde, ist weithin bekannt. Hierauf weist ein Gedenkstein in der Schotenheide hin. Es gab jedoch noch einen zweiten Vorfall mit einem Wolf im Jahre 1955, der von dem damaligen Hegeringleiter Wilhelm Scharff erlegt wurde.

In der Geschichte Rodewalds darf man auch das Kapitel der Erdölförderung nicht außen vor lassen. Die BEB, die sich aus den Gesellschaften Brigitta und Elwerath zusammenschloss, förderte ab ca.1950 in Rodewald u.B. Erdöl und machte so aus dem bäuerlichen Dorf ein bäuerlich-industrielles, außerdem schuf sie damit viele Arbeitsplätze.

Auch die Freizeit kommt in Rodewald nicht zu kurz. Das Sportzentrum, bestehend aus einem Freibad, das in eine Natur-Schwimmteichanlage umgebaut wurde, einer Turnhalle mit Tennisanlage, zwei Fußballplätzen mit Laufbahn und Sprunggrube, einem Sportheim, einem Feuerwehrgerätehaus und einem Spielplatz, bietet viele Möglichkeiten für Groß und Klein. Darüber hinaus gibt es ein Heimatmuseum und Veranstaltungen wie den Volkswandertag und das "Spiel ohne Grenzen". Der Dreikreisestein in der Heidmühle ist außerdem eine echte Sehenswürdigkeit. Ab dieser Stelle treffen sich die drei Landkreise Soltau-Fallingbostel (heute Heidekreis), Hannover und Nienburg. Daher wird er auch "Grenzstein der guten Nachbarschaft" genannt. Wer einem Verein beitreten will, hat in Rodewald auch gute Chancen. Die drei Schützenvereine und der Sportverein sprechen für sich. Rodewald hat derzeit ca. 30 Vereine.


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