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Familien Grumbacher, Adler, Gutmann, Ottenheimer,
Philippika
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Gesucht werden Daten zu Vorfahren und Nachkommen von Dr. Moritz Grumbacher, verstorben 1863 in Kippenheim, Baden, verheiratet seit 1846 mit Emma Adler aus Pforzheim, die aus einer Weinhändlerfamilie stammte. Sie waren beide verwandt mit den Familien Gutmann und Ottenheimer, die ebenfalls in Baden nachgewiesen waren. Es handelt sich um jüdische Familien. die Daten sollen einen bei My Heritage geführten Stammbaum "Grumbacher-Gutmann" ergänzen!
Philippika
Deutschland
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RE: Familien Grumbacher, Adler, Gutmann, Ottenheimer, [2]
Philippika
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Zunächst herzlichen Dank für Ihre Informationen zu möglichen Quellen zur Familie Grumbacher. Ich habe die Seite ausgedruckt und werde dort tätig werden. 

Sie haben es verdient, dass Sie etwas zum Hintergrund meiner Suche erfahren. Eine angeheiratete Tante starb 2001 mit 81 Jahren kinderlos. Im Nachlass lagen unbeachtet alte Dokumente zu den jüdischen Vorfahren aus dem Umfeld Kippenheim. Aber auch Dokumente aus der Zeit 1933-45 die nachwiesen, dass Angehörige in Auschwitz umkamen, oder nach GB, USA und Südafrika fliehen konnten. Aus Kippenheim befand sich ein handgeschriebener, gesiegelter Brief  aus dem Jahr 1846 des damaligen Bürgermeisters als Glückwunsschreiben an Dr. Moritz Grumbacher zu Hochzeit und gleichzeitige Mitteilung, dass ihm die Ehrenbürgerrechtsurkunde für seine Verdienste um die Armen und Kranken verliehen wird.  Moritz Grumbacher war zu diesem Zeitpunkt 26 Jahre alt. Die Hochzeit fand in Pforzheim statt; seine Frau war Emma Adler, Tochter des Weinhändlers Adler. Die Adressangabe Weinhändler Adler, ohne weiteren Zusatz, reichte 1846 offensichtlich aus, den Brief zuzustellen.  Sein Sohn, Isaak Grumbacher, war Teilnehmer des Deutsch-Französichen Krieges 1870-71 und wurde durch den Großherzog Frieddrich von Baden in Versailles zum Leutnant ernannt. Von Isaak liegt eine 290 Seiten umfassende Beschreibund seiner Erinnerungen an den Feldzug handschriftlich (altdeutsche Schrift) vor. Die Unterlagen verweisen auf weltweite Verbindungwen und verwandtschaftliche Beziehungen. Auch lagen Unterlagen zur Familienforschung in dem Nachlass der Tante. 

Meine Intention war es nun, mit dem bei My Heritage veröffentlichten Stammbaum, anderen Familienforschern und eventuell noch lebenden Nachkommen der weit verzweigten Familie die Möglichkeit zu gegen, auf diesen Daten- Bilder- und Dokumentenbestand zurückzugreifen.

Tatsächlich erfolgte dieses auch aus USA, GB, und Israel.

Eventuell besteht die Absicht, die vorhandenen Dokumente an den Synagogenverein (Museum) in Kippenheim zu übergeben. Die Gemeinde Kippenheim würde das begrüßen.  

An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank für Ihre Hinweise zu möglichen Quellen für die weitere Forschung und herzliche Grüße. 

Philippika
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