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Mein Frese Jakob und ich habe unsere Familienseite gestartet.

 Jakob Frese

Vater: Franz Frese. Muter: Lydia Frese (geb. Peters)

Wir haben den Name Frese auf Platdeutsch immer Froese ausgesprochen, in den Dokumenten war aber in Russisch Frese geschrieben. Wann es zu dieser Namens änderung kamm ist mir nicht bekannt. Fakt ist das der verwandschawtsgrad in diesem Stammbaum bis auf David Johann Froese geb.1841 durch die aufzeichnugen meines Vaters und meiner Muter belegt sind. Auch meine noch lebende (98 Jahre) Tante Helena Frese hat dies bestätigt.

 

Die FROESE sind friesischer Herkunft. Im Kl. Marienburger Werder, das wegen seiner niedrigen Lage bis 2 m unter dem Meeresspiegel schon zur Ordenszeit die besten Entwässerungsfachleute brauchte, tauchten schon zur Ordenszeit die friesischen Namen Friese und Wiebe auf. Während letztgenannter in der Folgezeit verschwindet, scheinen sich Dytherich Fryse, 1386 in Winkelsdorf, das 1414 mit Grunau vereinigt wurde, und Nickill Frysze, 1396 in Hoebrucke bei Notzendorf genannt, fortgepflanzt zu haben. 1690 stiftet Johann Fries der evangelischen Kirche zu Stalle im Kl. Werder eine 41 cm breite Taufschale aus Messing. 1818 stiftet M. Friese aus Pr. Königsdorf im Kl. Werder seiner, der evangelischen Kirche zu Fischau, eine Anzahl Abendmahlsgeräte. Am 2. 5. 1709 unterschreibt der Älteste der Mennonitengemeinde Markushof ein Attest für Peter Rieck an die Gemeinde Amsterdam mit Melchior Friese. Später wird unter zunehmendem holländischem Einfluß schon bei diesem Ältesten Melchior Frese bzw. Froese daraus, wie im Gr. Werder das "Lippe" zu "Loepp" wird. Es ist kennzeichnend, daß der Name Froese zunächst fast ausschließlich im Kl. Werder erscheint. 1727 finden wir laut Brandregister erst einen Froese im Gr. Werder in Marienau, alle anderen im Kl. Werder. 1776 wohnen schon von den 39 mennonitischen Familien Froese im Gr. Werder, die anderen im Kl. Werder. Die großwerderschen Froeses gehören fast alle zur friesischen Gemeinde Orlofferfelde. Aus dem Gesagten läßt sich schließen: Die Froeses stammen natürlich aus Friesland. Sie sind aber schon zur Ordenszeit in das Kl. Werder eingewandert. Diejenigen, die evangelisch wurden, behielten den Namen "Friese" bei, die mennonitisch gewordenen wandelten ihren Namen unter holländischem Einfluß in Frese bzw. Froese um. Es gibt allerdings auch mennonitische Frieses. Es soll nicht verschwiegen werden, daß im Danziger Landgebiet schon recht früh Freses bzw. Froeses auftauchen (1623 Hugo Frese in Beyershorst, 1673 Daniel Frehse in Krampitz, 1725 Heinrich Froese in Neunhuben/Danziger Werder, 1748 Johann Froese in Wotzlaff). Diese letztgenannten dürften Nach kommen jenes Philipp Fresen sein, der 1547 mit einer Gruppe friesischer Landsleute das Dorf Reichenberg im Danziger Werder in Erbpacht nimmt und damit die mennonitische Besiedlung großer Teile des Weichseldeltas einleitet.


 

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Feb 16, 2014
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